
FAQ
Was Sie schon immer wissen wollten
...zum Thema Erdgas als Kraftstoff
- Wie entsteht Erdgas?
- Woraus besteht Erdgas und welche Gassorten gibt es in Deutschland?
- Welche Eigenschaften hat Erdgas?
- Woher beziehen wir unser Erdgas?
- Wie lange reichen die weltweiten Erdgasvorräte?
- Was bedeutet der Begriff CNG?
- Was bedeutet der Begriff LNG?
- Was ist Flüssiggas (LPG)?
- Worin unterscheiden sich Erdgas und Flüssiggas?
- Kann ein Erdgasfahrzeug auch mit einer anderen Gassorte betrieben werden?
...zum Thema Wirtschaftlichkeit
- Was kostet Erdgas als Kraftstoff?
- Wie erfolgt der Vergleich zwischen 1 kg Erdgas und einem Liter Benzin bzw. Diesel?
- Warum wird Erdgas als Kraftstoff mit einer geringeren Mineralölsteuer belegt?
- Wie sieht die Einstufung von Erdgasfahrzeugen bei der KFZ-Steuer aus?
- Wie werden Erdgasfahrzeuge versichert?
- Wird die Anschaffung eines Erdgasfahrzeuges gefördert?
... zum Thema Erdgasauto
- Was ist ein Erdgasfahrzeug?
- Was bedeutet mono- und bivalenter Antrieb bei Erdgasfahrzeugen?
- Gibt es Serienfahrzeuge mit Erdgas?
- Wo gibt es die Möglichkeit Erdgas nachzurüsten und was sollte man beachten?
- Wie ist das Motorverhalten, gibt es Leistungsverluste?
- Was kosten Erdgasfahrzeuge im Durchschnitt?
- Wo kann ich ein Serienfahrzeug mit Erdgasantrieb kaufen?
- Wie hoch ist der Wiederverkaufswert von Erdgasfahrzeugen?
- Wie viele Erdgasfahrzeuge gibt es in Deutschland?
- Seit wann gibt es Erdgasfahrzeuge?
- Wie viele Erdgasfahrzeuge gibt es weltweit?
- Was bedeutet NGV ?
- Welche Gründe sprechen für ein Erdgasfahrzeug?
- Kann man mit Erdgasfahrzeugen auch im Ausland fahren?
...zum Thema Wartung, Reparatur und Nachrüstung
- Wo kann ich mein Fahrzeug reparieren lassen?
- Wie oft muss ein Erdgasfahrzeug zum TÜV?
- Wie hoch sind die Inspektionskosten für Erdgasfahrzeuge?
- Müssen Erdgasfahrzeuge speziell gewartet werden?
- Was regeln die Gasanlagenprüfung (GAP) und die Gassystem-Einbauprüfung (GSP)?
- Was tun im Falle einer Panne?
- Welche Abgasnorm erfüllen Erdgasfahrzeuge?
- Kann jedes Fahrzeug nachgerüstet werden?
- Wo findet man zertifizierte Nachrüstbetriebe?
- Was kostet die Nachrüstung zu einem Erdgasfahrzeug?
- Wo liegen die Nachteile bei einer Nachrüstung?
- Lohnt sich die Nachrüstung eines Fahrzeuges?
- Was ist bei einer Nachrüstung speziell zu beachten?
...zum Thema Betankung und Tankstellen
- Wo kann ich in Deutschland tanken?
- Wie schreitet der Ausbau des Tankstellennetzes voran?
- Wie sieht die Tankstellen-Infrastruktur im benachbarten Ausland aus?
- Wo befindet sich der Tank im Erdgasfahrzeug?
- Wie viel Kilogramm Fassungsvermögen hat ein Erdgastank?
- Welche Reichweiten lassen sich mit einem Erdgastank erzielen?
- Ist der Tankvorgang der gleiche wie bei der Benzin- oder Dieselbetankung?
...zum Thema Sicherheit und Umwelt
- Wie sicher sind Erdgasfahrzeuge?
- Wie sicher sind die Erdgastanks bzw. -flaschen?
- Dürfen Erdgasfahrzeuge in der Tiefgarage parken?
- Ist Erdgas giftig?
- Welche Umweltvorteile bietet Erdgas als Kraftstoff?
...zum Thema Erdgas als Kraftstoff
Wie entsteht Erdgas?Erdgas ist ein Naturgas, das vor vielen Millionen Jahren entstanden ist. Tierische und pflanzliche Überreste von mikroskopisch kleinen Meereslebewesen, z.B. Plankton, lagerten sich auf dem Grunde flacher Meere ab und wurden von Sand, Geröll und verschiedenen Schichten Gesteinsmaterial überlagert.
Von der Luft abgeschlossen führten hohe Temperaturen und massive Drücke dazu, dass sich Erdgas bildete, aus dem Muttergestein herausgepreßt wurde und sich anschließend in Speichergesteinen sammelte.
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Woraus besteht Erdgas und welche Gassorten gibt es in Deutschland?
Die chemische Zusammensetzung von Erdgas hängt von der Fundstätte des Gases ab.
Der Hauptbestandteil (mehr als 85%) ist Methan (CH4). Häufig enthält Erdgas aber auch größere Anteile von Ethan, Propan, Butan und Ethen. Erdgas gehört ebenso wie Erdöl und Kohle zu den natürlich brennbaren organischen Rohstoffen.
Man unterscheidet grundsätzlich zwischen den Erdgasqualitäten H-Gas (high-Gas ) und L-Gas (low-Gas).

Das in der Nordsee und den GUS-Staaten geförderte H-Gas hat einen Methangehalt von 87 – 99 Vol.% während L-Gas einen Methanteil von 80 -87 Vol.% bei größeren Mengen an Stickstoff und Kohlendioxid enthält.
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Welche Eigenschaften hat Erdgas?
Erdgas ist ein ungiftiges und geruchloses Gas, das leichter ist als Luft . Es verflüchtigt sich bei Entweichen sofort.
Seine Zündtemperatur liegt bei ca. 600°. Damit austretendes Erdgas wahrgenommen wird, wird ihm ein intensiv riechender Geruchsstoff hinzugefügt ( Odorierung). Durch diese Odorierung fällt der typische Geruch auf, lange bevor ein zündfähiges Gemisch entstehen könnte.
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Woher beziehen wir unser Erdgas?
Der Bedarf der deutschen Gaswirtschaft wird zu 19% aus heimischen Quellen gedeckt. Weitere Lieferländer sind Russland mit 37 %, Norwegen mit 21 %, die Niederlande mit 17 % sowie Großbritannien und Dänemark mit insgesamt ca. 6 %.

Wie lange reichen die weltweiten Erdgasvorräte?
Erdgas steht weltweit in großen Mengen zur Verfügung. Insgesamt , so schätzen Experten, reichen die Erdgasreserven und Erdgasressourcen ca. 160-190 Jahre, d.h. eine langfristige Verfügbarkeit des Rohstoffes Erdgas ist aus heutiger Sicht gewährleistet.
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Was bedeutet der Begriff CNG?
CNG steht für Compressed Natural Gas und bedeutet komprimiertes Erdgas.
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Was bedeutet der Begriff LNG?
LNG steht für Liquified Natural Gas und bedeutet flüssiges Erdgas. Erdgas verflüssigt sich bei einer Temperatur von ca. -164 °C.
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Was ist Flüssiggas (LPG)?
Flüssiggas ( LPG: Liquified Petroleum Gas) oder auch Autogas ist ein Gemisch aus Propan und Butan, welches als Nebenprodukt bei der Erdgas- und Erdölgewinnung und bei der Erdölraffinierung anfällt.
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Worin unterscheiden sich Erdgas und Flüssiggas?
Autogas hat ein höheres Molkulargewicht als Erdgas und ist wesentlich schwerer als Luft. Bei Leckagen sammelt es sich in Bodennähe.
Erdgas ist aufgrund seines hohen Wasserstoffanteils leichter als Luft und verflüchtig sich im Falle eines Austritts.
Flüssiggas hat einen wesentlich geringeren Energiegehalt als Benzin.
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Kann ein Erdgasfahrzeug auch mit einer anderen Gassorte betrieben werden?
Erdgasfahrzeuge dürfen nur mit komprimierten Erdgas (CNG) betankt werden. Außerdem eignet sich noch spezielles, auf Erdgasqualität aufbereitetes Biogas (Bioerdgas oder Biomethan) zur Betankung von Erdgasfahrzeugen. Bioerdgas kann in jedem Verhältnis dem Kraftstoff Erdgas beigemischt werden.
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...zum Thema Wirtschaftlichkeit
Was kostet Erdgas als Kraftstoff?
Der Preis für Erdgas als Kraftstoff wird an Tankstellen in Kilogramm angegeben. 1 kg Erdgas kostet derzeit durchschnittlich 0,91 € (für H-Gas). Wird der Energiegehalt von einem Kilogramm Erdgas in Liter umgerechnet, bedeutet dies: ein Liter Erdgas kostet im Vergleich zu Benzin 0,61 €/Liter und zu Diesel 0,70 €/Liter. Bei einem Durchschnittsverbrauch von 7 Litern /100 km und einer jährlichen Kilometerfahrleistung von 20.000 km spart ein Autofahrer mit einem Erdgasfahrzeug der Mittelklasse ca. 1.000 Euro pro Jahr.
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Wie erfolgt der Vergleich zwischen 1 kg Erdgas und einem Liter Benzin bzw. Diesel?
Der Vergleich wird über den Energiegehalt vorgenommen. Der Energiegehalt von einem Kilogramm Erdgas (H-Gas).entspricht in etwa dem von 1,5 Liter Benzin bzw. 1,3 Liter bei Diesel.
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Warum wird Erdgas als Kraftstoff mit einer geringeren Mineralölsteuer belegt?
Da Erdgasfahrzeuge weniger Schadstoffe verursachen als konventionelle Fahrzeuge sieht der Gesetzgeber für Erdgas als Kraftstoff einen reduzierten Mineralölsteuersatz bis Ende 2018 vor.
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Wie sieht die Einstufung von Erdgasfahrzeugen bei der KFZ-Steuer aus?
Für alle neu zugelassenen Fahrzeuge gilt seit dem 1. Juli 2009 eine neue KFZ-Steuer.
Neben der Größe des Hubraums, die bei Erdgasfahrzeugen ebenso wie bei Benzinern zwei Euro je angefangene 100 Kubikzentimeter Hubraum kostet, wird nun bei der Berechnung auch der CO2-Ausstoß zugrunde gelegt. Für jedes Gramm CO2, das die festgelegte Freigrenze von 120 Gramm überschreitet, müssen zwei Euro bezahlt werden. Das bedeutet, dass Fahrzeuge (wie z.B. Erdgasfahrzeuge) mit einem niedrigen CO2 Ausstoß deutlich günstiger liegen.
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Wie werden Erdgasfahrzeuge versichert?
Erdgasfahrzeuge werden grundsätzlich genauso versichert wie jedes herkömmliche Fahrzeug auch.
Manche Versicherungen bieten jedoch vergünstigte „Ökotarife“ für Fahrzeuge mit Erdgasbetrieb an (z.B. die Gerling Gruppe).
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Wird die Anschaffung eines Erdgasfahrzeuges gefördert?
Viele lokale Energieversorger unterstützen die Anschaffung eines Erdgasfahrzeuges mit unterschiedlichen Förderprogrammen. Wie die einzelnen Förderungen gestaltet sind, kann beim jeweiligen Gasversorger erfragt werden. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um eine einmalige Zahlung eines bestimmten Betrages oder um Tankgutscheine für die Erdgas-Betankung.
Hier finden Sie eine Liste der Versorgungsunternehmen, die Erdgas als Kraftstoff fördern.
Firmen, die erdgasbetriebene Fahrzeuge für ihr Unternehmen anschaffen möchten, werden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt. Diese Förderung gilt allerdings nur für Unternehmen und Gewerbetreibende. Weitere Informationen finden Sie hier.
Desweiteren erhalten Flottenbetreiber durch die Initiative Erdgas als Kraftstoff eine Förderung. Lesen Sie hier die genauen Bedingungen.
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... zum Thema Erdgasauto
Was ist ein Erdgasfahrzeug?
Ein erdgasbetriebenes Fahrzeug unterscheidet sich äußerlich nicht von anderen Automobilen. Es ist mit einem Verbrennungsmotor ausgestattet, der einem herkömmlichen Ottomotor entspricht. Betrieben wird das Fahrzeug mit komprimiertem Erdgas.
Anstatt eines Benzin-Luft-Gemisches wird ein aufbereitetes Erdgas-Luft-Gemisch in den Zylindern verbrannt, dadurch verfügen die Erdgasfahrzeuge über eine alternative Antriebstechnik.
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Was bedeutet mono- und bivalenter Antrieb bei Erdgasfahrzeugen?
Die Automobilindustrie bietet seit 1995 serienmäßig Erdgasfahrzeuge mit bivalenten und monovalenten Antriebsarten an.
Monovalente Fahrzeuge sind für Erdgas optimiert und werden nur mit Erdgas angetrieben. Erdgasfahrzeuge mit bivalentem Antrieb ( bifuel) können wahlweise mit Erdgas oder Benzin betrieben werden. Ein bivalenter Antrieb mit Erdgas und Diesel ist derzeit noch nicht möglich.
Beim sogenannten Monovalent +-Antrieb verfügen monovalente Erdgasfahrzeuge über einen Benzinnottank mit max.15 Litern.
Der Umschalter für den Wechsel von Erdgas auf Benzin oder umgekehrt befindet sich meist am Armaturenbrett und kann während der Fahrt jederzeit betätigt werden.
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Gibt es Serienfahrzeuge mit Erdgas?
Die Automobilindustrie, darunter Hersteller, wie Citroen, Fiat, Opel, Mercedes, Volkswagen und Ford bietet bereits seit vielen Jahren Serienfahrzeuge direkt ab Werk oder mit werksnaher Aufrüstung an.
Im Angebot der Hersteller befinden sich neben den PKW auch viele Nutz- und Sonderfahrzeuge wie z.B. LKW und Busse. Ein aktuelles Angebot an Serienfahrzeugen finden Sie hier.
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Wo gibt es die Möglichkeit Erdgas nachzurüsten und was sollte man beachten?
Grundsätzlich kann man jedes gängige Fahrzeug mit Ottomotor nachrüsten. Wichtig ist, dass die Nachrüstung durch zertifizierte Werkstätten erfolgt und damit auch die dementsprechende Qualität und Garantie gewährleistet ist. Der IEK hat gemeinsam mit dem TÜV ein Zertifizierungssystem für Nachrüster-Werkstätten entwickelt, die die dementsprechenden Leistungen und Qualitäten garantieren müssen. Hier finden Sie eine Liste von TÜV-zertifizierten Nachrüstunternehmen.
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Wie ist das Motorverhalten, gibt es Leistungsverluste?
In der Vergangenheit lagen sowohl bei Serienfahrzeuge wie auch bei nachgerüsteten Fahrzeugen im Vergleich zu Benzinfahrzeugen geringe Leistungsverluste vor. Doch bei den heutigen Serienfahrzeugen sind diese Leistungsverluste kaum noch spürbar.
Durch die Entwicklung der neuen Turbomotoren (z.B. VW, Opel,Fiat) wird man in naher Zukunft noch mehr Leistungsstärke erfahren.
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Was kosten Erdgasfahrzeuge im Durchschnitt?
Die Anschaffungskosten liegen bei Erdgasfahrzeugen - abhängig vom jeweiligen Fahrzeugtyp - höher als bei Benzin- und Dieselfahrzeugen.
Die Mehrkosten betragen bei den PKW zwischen 1.500,- und 3.500,- €. im Vergleich zu den Benzinern und zwischen 350 bis 1.000,- € im Vergleich zu den Dieselmodellen.
Bei den Transportern liegen die Mehrkosten bei ca. 3.500,- und 5.500,- €, ebenfalls abhängig vom Fahrzeugmodell.
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Wo kann ich ein Serienfahrzeug mit Erdgasantrieb kaufen?
Serienfahrzeuge können über jeden Vertragshändler eines Automobilherstellers, der Erdgasfahrzeuge ab Werk anbietet, bezogen werden. Der Service für die Fahrzeuge erfolgt dann ebenfalls über den Vertragspartner. Sehen Sie hier die aktuellen Fahrzeugmodelle.
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Wie hoch ist der Wiederverkaufswert von Erdgasfahrzeugen?
Laut der Deutschen Auto Treuhand (DAT) werden gebrauchte Erdgasfahrzeuge immer stärker nachgefragt, was zu einem guten Wiederverkaufswert führt. Spezielle Verkaufsbörsen unterstützen den Wiederverkauf von Erdgasautos.
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Wie viele Erdgasfahrzeuge gibt es in Deutschland?
Die Anzahl der Erdgasfahrzeuge in Deutschland beläuft sich derzeit auf ca. 70.000 PKW Hinzu kommen ca.11.000 erdgasbetriebene Lastkraftwagen und Busse. Eine genaue Statistik erhalten Sie hier.
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Seit wann gibt es Erdgasfahrzeuge?
Schon im 19.Jahrhundert wurden die ersten Gasmotoren für Erdgasfahrzeuge entwickelt.
Deutschland beschäftigt sich mit der Produktion von erdgasbetriebenen Serienfahrzeugen seit 1994. In Italien fahren bereits seit den 40er Jahren in Schweden seit den 80er Jahren Erdgasautos.Mehr Infos erhalten Sie hier.
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Wie viele Erdgasfahrzeuge gibt es weltweit?
Weltweit waren 2008 ca. 9,9 Millionen Erdgasfahrzeuge unterwegs, davon allein in Argentinien und Pakistan jeweils mindestens fast 2 Millionen. In Europa liegt Italien an der Spitze mit ca. 580.000 Fahrzeugen.
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Was bedeutet NGV?
NGV steht für „Natural Gas Vehicle“ und ist die englische Bezeichnung für Erdgasfahrzeuge.
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Welche Gründe sprechen für ein Erdgasfahrzeug?
Es gibt viele gute Gründe, die für ein Erdgasfahrzeug sprechen. Wer ein umweltschonendes, sparsames und sicheres Auto fahren möchte, der ist mit einem Erdgasfahrzeug gut beraten.
Viele namhafte Hersteller bieten serienmäßig Fahrzeugmodelle an, denn
im Vergleich zu Benzin- und Dieselfahrzeugen sind Erdgasfahrzeuge wesentlich leiser und umweltschonender. Feinstaub und Rußpartikel werden fast vollständig vermieden, womit das Thema Umweltzone für Erdgasfahrzeuge kein Problem darstellt.
Desweiteren vermeiden sie bis zu 25 % weniger CO2 sowie erheblich weniger Stickoxide und reakive Kohlenwasserstoffe als vergleichbare Benzin –oder Dieselfahrzeuge, was zukünftig ebenfalls Geld einsparen kann.
Die Betriebs- und Treibstoffkosten fallen bei Erdgasautos wesentlich geringer aus.
Derzeit liegen die Preise für den Kraftstoff Erdgas ca. 50 % unter dem Benzinpreis und mind. 30% unter dem Dieselpreis.
Darüberhinaus gewinnen Erdgasfahrzeuge auch politisch mehr und mehr Bedeutung, da auch im Zusammenspiel mit Bioerdgas die Umweltbilanz stimmt. Erdgasfahrzeuge sind komfortabel und mindestens genauso sicher wir Benzin- oder Dieselfahrzeuge.
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Kann man mit Erdgasfahrzeugen auch im Ausland fahren?
Die Versorgung mit Erdgas als Kraftstoff im Ausland ist recht unterschiedlich. Grundsätzlich gilt es vor einer Reise die Tankmöglichkeiten vor Ort abzustimmen.
In Ländern wie Italien, Österreich und der Schweiz ist das Tankstellennetz relativ dicht. Für andere Länder sollte man über die Tankmöglichkeiten genaue Erkundigungen einholen.
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...zum Thema Wartung, Reparatur und Nachrüstung
Wo kann ich mein Fahrzeug reparieren lassen?
Jede vom Hersteller autorisierte Werkstatt kann Reparaturen an erdgasbetriebenen Serienfahrzeugen vornehmen.
Bei umgerüsteten Fahrzeugen empfiehlt es sich allerdings, die Werkstatt aufzusuchen, die das Fahrzeug nachgerüstet hat.
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Wie oft muss ein Erdgasfahrzeug zum TÜV?
Ein Erdgasfahrzeug muss - wie konventionelle Fahrzeug auch - alle 2 Jahre zur Hauptuntersuchung.
Die Prüfung des Erdgastanks erfolgt alle 5-10 Jahre, je nach Fahrzeugmodell und Tankart. Die Kosten hierfür liegen bei ca. 600 Euro.
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Wie hoch sind die Inspektionskosten für Erdgasfahrzeuge?
Die Inspektionskosten unterscheiden sich nicht wesentlich von denen der Benzinfahrzeuge. Wartung und Reparatur von Kraftstoffanlagen für Erdgasbetrieb erfordern allerdings speziell ausgebildetes Personal. Herstellerabhängig werden auch spezielle Kontrollleistungen angeboten.
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Müssen Erdgasfahrzeuge speziell gewartet werden?
Bis auf die Prüfung der Tanks unterscheiden sich Erdgasfahrzeuge hinsichtlich der Wartung nicht von herkömmlichen Modellen. Für die Tanks gelten Prüffristen zwischen 5 und 10 Jahren, dies ist jeweils abhängig vom Hersteller und der Art des Tanks.
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Was regeln die Gasanlagenprüfung (GAP) und die Gassystem-Einbauprüfung (GSP)?
Bei einem Erdgasfahrzeug muss im Rahmen der regelmäßig wiederkehrenden Hauptuntersuchung (HU) eine Gasanlagenprüfung (GAP) durchgeführt werden. Erst nach der vorgeschriebenen Voruntersuchung für Gasantriebsfahrzeuge wird das Fahrzeug zur Hauptuntersuchung zugelassen. Die GAP ist auch nach besonderen Ereignissen wie Reparatur oder Unfall notwendig..
Anerkannte Werkstätten sowie die meisten TÜV Service-Center führen die Gasanlagen-Prüfung (GAP) durch.
Bei einem umgerüsteten Fahrzeug wird eine über den TÜV durchgeführte Gassystem-Einbauprüfung (GSP) erforderlich. Dabei wird kontrolliert, ob die Gesamtanlage nach der Prüfnorm genehmigt ist.
Heute gibt es daneben auch spezielle Nachrüstsysteme, die nach der neuen ECE-Regelung 115 zertifiziert sind. Für diese entfällt die Einzelabnahme, die Papiere werden direkt nach der GSP-Prüfung geändert.
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Was tun im Falle einer Panne?
Die „Gelben Engel“ des ADAC haben Erfahrung im Umgang mit Erdgasfahrzeugen, da sie selber Erdgasautos in ihrem Fuhrpark eínsetzen.
Sie helfen hier ebenso gut wie bei einer Panne mit einem herkömmlichen Fahrzeug - es gelten hier auch die gleichen Schutzbriefleistungen.
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Welche Abgasnorm erfüllen Erdgasfahrzeuge?
Alle Fahrzeug-Modelle erfüllen derzeit mindestens die Euro 4-Norm, rein monovalente Nutzfahrzeuge auch den EEV-Standard.
Kann jedes Fahrzeug nachgerüstet werden?
Grundsätzlich kann jedes Fahrzeug, das über einen Otto-Motor verfügt, nachgerüstet werden. Dabei werden z.B. ein Gastank, ein Zuleitungssystem zum Saugrohr und eine elektrische Steuerung an Bord des Fahrzeuges eingebaut. Das Fahrzeug kann danach sowohl mit Benzin als auch mit Erdgas betrieben werden.
Vor der Nachrüstung muss allerdings eine Abgas-Sonderuntersuchung bei dem Fahrzeug stattgefunden haben.
Wichtig ist, dass die Nachrüstung von einer qualifizierten Nachrüstwerkstatt durchgeführt wird.
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Wo findet man zertifizierte Nachrüstbetriebe?
Der IEK – Initiativkreis Erdgas als Kraftstoff e.V. – hat zusammen mit der DEKRA ein Prüf- und Zertifizierungsverfahren für Fachbetriebe entwickelt. Nach erfolgreicher Verfahrens- und Betriebsprüfung durch die DEKRA oder den TÜV werden die Nachrüstfirmen mit einem entsprechenden Prüfsiegel versehen.
Informationen zu den derzeit 75 zertifizierten Nachrüstbetrieben finden Sie hier.
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Was kostet die Nachrüstung zu einem Erdgasfahrzeug?
Die Kosten für die Nachrüstung variieren bei den Pkw je nach Fahrzeugmodell und bevorzugter Tankgröße zwischen 3.000 und 4.800 Euro. Hinzu kommen die Kosten für die TÜV-Abnahme des Fahrzeuges, die teilweise gesondert ausgewiesen und entrichtet werden müssen.
Wo liegen die Nachteile bei einer Nachrüstung?
Die Nachteile liegen in den höheren Anschaffungskosten und der geringeren Reichweite der Fahrzeuge. Durch den zusätzlichen Einbau des Gastanks kommt es meist zu einer Verkleinerung des Stauraumes im Kofferraum.
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Lohnt sich die Nachrüstung eines Fahrzeuges?
Der ADAC hat eine Formel zur Amortisation erstellt, anhand derer ausgerechnet werden, ob sich eine Nachrüstung für ein Fahrzeug lohnt, d.h. ab wie vielen Kilometern sich das Fahrzeuge amortisiert hat.
Nachrüstungskosten x 100
(l/ 100 km x Literpreis) – (kg/ 100 km x Abgabepreis kg)
Die Amortisation hängt zusätzlich vom Alter des Fahrzeuges ab.
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Was ist bei einer Nachrüstung speziell zu beachten?
Die Nachrüstung eines Fahrzeuges sollte grundsätzlich von einem Fachbetrieb durchgeführt werden. Vor der Aufrüstung muss einmalig eine Abgas-Sonderuntersuchung stattgefunden haben.
Über den Fachbetrieb sollte anschließend eine schriftliche Bestätigung erfolgen, dass das Fahrzeug weiterhin die gleiche Abgasnorm erhält, die es bei der Zulassung als rein benzinbetriebenes Fahrzeug hatte.
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...zum Thema Betankung und Tankstellen
Wo kann ich in Deutschland tanken?
Aktuell gibt über 800 Erdgastankstellen in Deutschland. Den aktuellen Stand und eine alphabetische Liste der verfügbaren Tankstellen (sortiert nach Orten) finden Sie hier. Bei Ihrem örtlichen Energieversorger erhalten Sie weitere Informationen zu Ihrer Tankstelle vor Ort sowie detailliertes Kartenmaterial.
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Wie schreitet der Ausbau des Tankstellennetzes voran?
Die Anzahl der Tankstellen erhöht sich monatlich. In den nächsten Jahren sind ca. 300 weitere Tankstellen geplant – davon allein die Hälfte an Autobahnen. Bisher gibt es ca. 320 öffentliche Erdgastankstellen, die sich in der Nähe von Autobahnen befinden (durchschnittlich ca. 3 km davon entfernt).
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Wie sieht die Tankstellen-Infrastruktur im benachbarten Ausland aus?
In Österreich, der Schweiz und in Schweden besteht bereits ein gut ausgebautes Tankstellennetz. Über ein besonders dichtes Netz verfügt Italien. Weitere Infos erhalten Sie hier.
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Wo befindet sich der Tank im Erdgasfahrzeug?
Bei fast allen Modellen ab Werk sind die Erdgastanks unterflurig, d.h. unter dem Wagenboden, verbaut, sodass keinerlei Platzeinbußen bestehen.
Bei der Nachrüstung eines Fahrzeuges lassen sich aber auch andere Alternativen ermöglichen, z.B. im Kofferraum oder je nachdem ob eine Durchladefläche benötigt wird, werden auch Sonderwünsche des Kunden berücksichtigt.
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Wie viel Kilogramm Fassungsvermögen hat ein Erdgastank?
Das Fassungsvermögen ist vom Fahrzeugtyp, vom Druck und der Temperatur abhängig. Erdgasautos werden mit einem Druck von 200bar betankt . Durchschnittlich können die Tanks mit 9 kg bis zu 26 kg befüllt werden. Ein höheres Fassungsvermögen findet man bei den Nutzfahrzeugen.
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Welche Reichweiten lassen sich mit einem Erdgastank erzielen?
Das Volumen üblicher 80 Liter Gastanks fasst etwa die Energiemenge von 20 Liter Benzin. Damit kommt man rund 300 km weit. Monovalente Fahrzeuge sind mit einem größeren Erdgastankvolumen ausgestattet, um entsprechende Reichweiten zu erzielen. Bivalente Fahrzeuge, also Fahrzeuge mit einem Erdgas – und einem Benzintank erreichen häufig bereits eine Gesamtreichweite von mehr als 1000 km. Genaue Angaben zur Reichweite der einzelnen Fahrzeugmodelle erhalten Sie hier.
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Ist der Tankvorgang der gleiche wie bei der Benzin- oder Dieselbetankung?
Der Tankvorgang ist dem der Benzin- und Dieselbetankung sehr ähnlich und dauert in etwa genauso lange (ca. 3 – 5 min.). Anstelle einer herkömmlichen Zapfpistole ist die Erdgaszapfsäule mit einer Füllkupplung ausgestattet. Diese Kupplung wird einfach auf den Tanknippel des Gastanks am Fahrzeug gesetzt und durch eine einfache Drehung des Griffs drucksicher verbunden. In den letzten Jahren sind sog. Einhand-Füllkupplungen in Form einer Benzinzapfpistole hinzugekommen, die genauso einfach zu bedienen sind wie Benzin oder Dieselzapfpistolen. Weitere Details zum Betankungsvorgang erhalten Sie hier.
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...zum Thema Sicherheit und Umwelt
Wie sicher sind Erdgasfahrzeuge?
Sicherheitstechnische Standards in Deutschland sind so ausgelegt, dass jede Technik dem Verbraucher die größtmögliche Sicherheit bieten soll. Dies ist bei erdgasbetriebenen Fahrzeugen, die ab Werk geliefert werden ebenso der Fall, wie bei Erdgasfahrzeugen die professionell nachgerüstet worden sind.
Die sicherste und stabilste Komponente dabei ist der Erdgastank. Die Sicherheitsprüfung des TÜV schreibt hier einen Berstdruck von 600bar vor. Dies übersteigt bei Weitem die Belastung bei einem Crash oder großer Hitze. Die Betankung selbst erfolgt bei einem Druck von (nur) 200bar.
Sicherheitsventile sorgen zudem bei auftretenden Schäden für ein gezieltes Abblasen des Erdgases.
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Wie sicher sind die Erdgastanks bzw. -flaschen?
Der Gastank wird überwiegend unterflurig - im kollisionsgeschützten Raum im Bereich der Hinterachse montiert. Er besteht aus Stahl bzw. einem Stahl-Carbonfaser-Gemisch. Zum zusätzlichen Schutz ist die gesamte Tankanlage durch eine Unterbodenverkleidung abgedeckt.
Die Druckbehälter unterliegen strengen Sicherheitsauflagen. Sie sind extrem stabil und hitzebeständig. Crash-Tests des ADAC haben ihre hohe Belastbarkeit bewiesen. Elektrisch gesteuerte Magnetventile an den Gastanks unterstützen zusätzlich die Sicherheit.
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Dürfen Erdgasfahrzeuge in der Tiefgarage parken?
Das Befahren einer öffentlichen Tiefgarage mit einem Erdgasfahrzeug ist in Deutschland laut Garagenverordnung erlaubt. Jedem Eigentümer bleibt allerdings das Recht bestehen, bestimmten Fahrzeugen die Einfahrt in seine Tiefgarage zu verbieten.
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Ist Erdgas giftig?
Trotz seines durchdringenden Geruches, der dem Gas aus Sicherheitsgründen beigemischt wurde, ist Erdgas absolut ungiftig.
Der Geruch dient allein der Wahrnehmung von austretendem Gas.
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Welche Umweltvorteile bietet Erdgas als Kraftstoff?
Erdgas besteht hauptsächlich aus Methan (CH4). Es hat einen hohen Energiegehalt und verbrennt sehr sauber. Der Ausstoß von Kohlenmonoxid (CO), Schwefeldioxid (SO2), Ruß – oder Feinstaubpartikel werden bei Erdgasfahrzeugen fast vollständig vermieden. Im Vergleich zu einem Benziner kommt es zu einer bis zu 25% geringeren Kohlendioxid-Emission (CO2), sodass Erdgasfahrzeuge schon jetzt die Ozon – und Treibhausgasproblematik verringern können .
Die seit 1. Januar 2005 geltenden Grenzwerte für Feinstaub werden ebenso eingehalten wie die ab 1. Januar 2010 eingeführten Grenzwerte für Stickstoffoxide (NO2).
Bei den verbrennungstechnischen Eigenschaften beträgt die sog. Research-Oktanzahl (ROZ) bei Erdgas 130 im Gegensatz zu Normalbenzin mit 91 oder 95 bei Superbenzin. Dadurch verfügen Erdgasfahrzeuge über eine „weichere“ Verbrennung. Sie fahren deutlich leiser und mit geruchlosen Abgasen.
Bei der Betankung von Erdgasfahrzeugen entstehen keine Emissionen, da es durch die drucksicheren Tankkupplungen zu keinen Verdampfungsverlusten kommt, wie z.B. bei konventionellen Kraftstoffen.
Die Regierung hat aus diesem Grunde die Reduzierung der Mineralölsteuer für Erdgas als Kraftstoff bis 2018 fortgeschrieben.
Durch die positive Umweltbilanz erhalten Erdgasfahrzeuge in Deutschland, die gemäß der Verordnung zur Kennzeichnung emissionsarmer Kraftfahrzeuge durch eine Feinstaubplakette gekennzeichnet sind, seit dem 1. März 2007 die Genehmigung, im Falle von erhöhten Feinstaubemissionen in Innenstädten, die sog. „Umweltzonen“ bzw. „Sperrzonen“ zu befahren.
Mehr Informationen zu den Umweltvorteilen und zu Umweltzonen erhalten Sie hier.
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